ROSA FLANIERT WILD!

13925926_144428912660820_2361772199939330660_oAlleine flaniert ROSA nicht so gerne und sucht noch fleissige Helfer*innen. Eine Vorbereitungssitzung für alle Interessierten findet am Dienstag am 16. August um 19h im Frauenraum der Reitschule Bern statt.

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Auf die Strassen! Die Strassen den tanzenden unhappy queers, den  Schwuchteln, den Männern in Frauenkleidern, den Lesben mit  Dreitagebart, den Vielliebenden, den Illegalisierten, den Verworfenen  aus der schönen heilen Welt, den Emanzen und den Gender-Konfusen/verwirrenden. Die Strassen allen Verfolgten,  Unterdrückten, Diskriminierten und all denen, die heteronormative*  Gewalt erfahren. Wir sind da. Wir sind sichtbar und wir nehmen uns die  Strassen!

Rosa flaniert wild – und ist falschsexuell
Weil homo- und transphobe Meinungen und Handlungen in der  Öffentlichkeit und in den Medien immer noch alltäglich sind und ohne  Konsequenzen verbreitet werden. Sie schüren Angst und Wut unter den  LGBTI-Menschen. Sie engen ein. Sie nehmen Freiheit und Lebensraum.

Rosa flaniert wild – und nimmt sich Raum
Weil die offizielle ‚schwullesbische’ Politik nur oberflächlich an  Heteronormen kratzt. Weil im Regenbogen-Mainstream wenig Platz für  queere Geschlechtsverwirrungen, Beziehungschaot_innen und  Regelerweiter*innen bleibt. Weil die offiziellen LGBTI-Strassenumzüge  zwar schwullesbische Lebensweisen sichtbar machen, sich aber an den  erlaubten Normen der Gesellschaft und an die kapitalistische  Konsumpalette anpassen.

Rosa flaniert wild – und ist indiskret wütend
Weil die Schweizer Asylpolitik noch immer LGBTI-Menschen in Staaten  verschleppt, in denen Tod oder Gefängnis droht. Homosexualität und  Transmenschen werden weltweit in 75 Ländern bestraft, in sechs Ländern  mit dem Tod. Trotzdem anerkennen die Schweizer Behörden Homosexualität  und Trans* nicht als Fluchtgrund. Asylgesuche werden mit der  Begründung abgelehnt, dass die Verfolgten ihre sexuelle Orientierung  doch „diskret“ ausleben sollen. Die Schweizer Behörden machen sich so  mitschuldig an der Gewalt und dem Morden an LGBTI-Menschen.

*Heteronormativität: Wenn Heterosexualität die Norm ist und alle  anderen Lebens- und Liebesweisen falsch und unnatürlich sind/ Wenn es  nur zwei Geschlechter gibt/ Wenn das biologische Geschlecht bestimmt,  wie jemensch liebt/ Wenn Homosexualität, Transgender, Intersexualität,  Asexualität und andere sexuelle Orientierungen und gelebte  Geschlechterrollen die Abweichung der Gesellschaft sind

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veröffentlicht am 15.08.2016